Das war der StiftungsApéro am 09.09.2025 in Salzburg
(Fotos: Eyecatcher Pamela Pancis; Texte: Tobias Karow).
Auch „The Gatsby“, unser StiftungsApéro im Gatsby-Stil, war zu Gast in Salzburg. Chief StiftungsApéro Officerin Kathrin Succow hielt in ihren Händen einen Fächer, der an dieses besondere Apèro-Format erinnerte. Für 2026 wird sich The Gatsby aus München verabschieden.
(Foto: Eyecatcher Pamela Pancis)
Begrüßung des Publikums: Kathrin Succow (rechts im Bild) und stiftungsmarktplatz.eu-Gründer Tobias Karow fragten in ihren einführenden Worten, was moderne Stiftungspraxis heute eigentlich sei und warum der Stiftungssektor sich mit Anti-Sektor-Narrativen auseinandersetzen müsse. Steilvorlagen für die Protagonisten des StiftungsApéros in Salzburg.
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Zwei Stiftungsgranden im offenen „Schlagabtausch“: Günther Lutschinger vom Verband für gemeinnütziges Stiften in Österreich (links im Bild) und Manfred Wieland, Gründer des Kompetenzzentrums Stiftung NextGen und Initiator des Österreichischen Stiftungsfrühlings wussten, mit klaren Botschaften zu überzeugen. Die Wichtigste: Lass uns nach Gemeinsamkeiten suchen, um den Sektor voranzubringen.
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Sowohl Günther Lutschinger als auch Manfred Wieland war und ist es ein Anliegen, Stiftungspraxis moderner zu gestalten, Barrieren im Sektor und für den Sektor abzubauen, zu dessen langfristigen Reüssieren beizutragen. Was hemmt? „Schon auch die Politik, und die Neiddebatte“, waren sich beide doch relativ einig.
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Aus dem Publikum kam eine Frage die nachhallte. „Ab wann gilt eine Stiftung als versteinert?“ Die Antwort war klar und eindeutig, sobald sie ihren Zweck nicht mehr erfüllen kann, sie gremienseitig gelähmt ist und keine positive Zukunftsprognose für die Stiftung mehr ausgestellt werden kann. Ist leider Realität in Österreich, dass es solche Stiftungen gibt.
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Sonja Jöchtl von love politics brachte eine Analyse über die politische Landschaft Österreichs mit, die einen ein Stück weit resignieren ließ, die aber andererseits auch Hoffnung machte. Denn der politische Betrieb brauche gerade neue Gesichter und neues Tun, um voranzukommen, um etwa stiftungsrechtlich die Dinge ins Lot zu bringen. Sonja Jöchtl brachte ein Plädoyer mit: Wir alle sind an Bord, Demokratie heißt auch Mut, mitzumachen. Ein Impuls der Kategorie „Macht nachdenklich.“
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Mut, bei Demokratie mitzumachen, Freiheit als Wert zu feiern, genau darum geht es auch bei der Münchner Demokratie Conference (#mdc25) am 19.11.2025 im Prinz Carl Palais in München. Der blaue Rucksack, überreicht durch den Kopf hinter der #mdc25, Stefan Haake, war auch an Bord und diente als Illustration dafür, dass Demokratie auch Gepäck bedeutet.
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Stefan Haake, Chef der CER Stiftung und Kopf hinter der Münchner Demokratie Conference, brachte es auf den Punkt: Eine Demokratiekonferenz braucht es jetzt, weil wir über Freiheit und Demokratie reden müssen, und weil wir dafür streiten müssen. Stefan Haake lud alle Stiftungen nach München ein, am 19.11. mitzudiskutieren – und war hernach gefragter Gesprächspartner zum Thema.
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Beim finalen Quick and Dirty-Gespräch mit Georg Eichelsberger, Ansprechpartner für Stiftungen bei KEPLER-Fonds, drehte es sich um authentisches nachhaltiges Investieren. Sind Rüstungsaktien nachhaltig, nur weil sie gute ESG-Ratings aufweisen? Sind sie nicht, war sich Eichelsberger sicher, daher werden sie auch in den Fondsallokationen des Hauses gemieden.
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Günther Lutschinger hörte aufmerksam zu, denn Stiftungsvermögen ist letztlich der Ausgangspunkt allen Wirkens von Stiftungen. Stiftungen haben demgemäß eine Verantwortung, aber sie haben auch eine Verantwortung, verantwortungsbewusst zu investieren. Georg Eichelsberger ließ hier hinter die Kulissen blicken, es war spannend zu hören, wie sein Haus aktuelle Parameter an den Kapitalmärkten diskutiert.
(Foto: Eyecatcher Pamela Pancis)
Kathrin Succow und Georg Eichelsberger nach getaner Arbeit, das Thema Nachhaltiges Investieren des Stiftungsvermögens wird uns beim StiftungsApéro auch weiter beschäftigen, denn, so kommentierte es Georg Eichelsberger richtigerweise: Nachhaltig ist weder Mode noch Trend, es bedeutet Haltung. Und keine Stiftung sollte ohne Haltung investieren.
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Günther Lutschinger brachte den aktuellsten Stiftungsreport des Verbands für gemeinnütziges Stiften in Österreich mit. Dieser liefert Zahlen und Eindrücke aus dem österreichischen Stiftungssektor, aus ihm lässt sich die Erkenntnis gewinnen, dass sich im Sektor im Nachbarland beginnt, Einiges zu tun.
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Gruppenbild mit Hoodie darf nicht fehlen. Unser Dank gilt der Kanzlerin der Universität Seeburg, Sandra Puchner (links im Bild), die mit ihrem Team und ihrem persönlichen Einsatz diesen StiftungsApéro bei Salzburg mit ermöglicht hat. Ihre Universität wird in Kürze auch den ersten Lehrgang Stiftungsmanagement beheimaten, wir werden berichten.
(Foto: Eyecatcher Pamela Pancis)
Sandra Puchner, Kanzlerin der Universität Seeburg, im Gespräch beim StiftungsApéro-typischen Essen, Trinken und Reden. Wir haben die Gastfreundschaft sehr genossen, möchten uns nochmals sehr für die Unterstützung bedanken. Liebe Frau Puchner, das war nicht der letzte StiftungsApéro in Ihrem Haus.
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Hatten sichtlich Spaß am gemeinsamen Plausch: Katharina Bohnmag von Citywire und Martin Friedrich von Landsdowne, der mit seinem Endowment-Fonds auch auf www.fondsfibel.de gelistet ist.
(Foto: Eyecatcher Pamela Pancis)
The Gatsby 26 warf seine Schatten noch nicht voraus, nahm aber vorweg, dass es auch 2026 wieder eine StiftungsApéro WinterTour und eine StiftungsApéro SommerTour geben wird. In der Apérothek hier oder automatisiert über unseren Newsletter „Der Skipper“ bleiben Sie zu den Terminen kontinuierlich auf dem Laufenden.
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Kurz nach 20 Uhr hieß es dann: Aufbruch, StiftungsApéro in Salzburg hat fertig. Wir freuen uns jetzt schon auf das Grande Finale der StiftungsApéro SommerTour in Freiburg mit der Tour de Luisenhöhe, unseren Dank richten wir an dieser Stelle an die Uni Seeburg sowie Manfred Wieland, war schön bei Euch, „Wenn’s Eich a taugt hat, kemma mir a gern wieda.“
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Der StiftungsApéro ist eine Veranstaltungsreihe von stiftungsmarktplatz.eu.
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