StiftungsApero WinterTour 2026 Fotogalerie Essen2026-02-05T12:58:23+01:00
StiftungsApéro

Wie macht ihr das eigentlich in Eurer Stiftung?

Beim StiftungsApéro treffen sich Stiftungsmenschen, die sich so noch nie getroffen haben und führen Gespräche, die sie so noch nie geführt haben. StiftungsApéro, das heißt Räume für Gespräche zwischen Stiftungsverantwortlichen und Stiftungsexperten, zweimal im Jahr auf Tour in je 4 Städten, im Sommer und im Winter. Sie treffen Kollegen und Experten, zum Kennenlernen, zum Wiedersehen, zum Plauschen. Ein StiftungsApéro startet stets um 17 Uhr (und um Punkt 20 Uhr machen wir die Schotten dicht).

Die StiftungsApéro WinterTour 2026 machte in diesem Jahr Station in
Kloster Eberbach (28.01.2026), Essen (29.01.2026, Deutsches Stiftungszentrum, Work Café), Nürnberg (11.02.2026, BRANDAD Group, Gebhardtstr. 5, 90762 Fürth), Stuttgart (12.02.2026, Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7, 70173 Stuttgart)

P.S.: Übrigens, die Termine für die StiftungsApéro SommerTour 2026 stehen auch bereits. Zürich (25.06.2026), Potsdam (07.07.2026), Leverkusen (08.07.2026), Augsburg (TheGatsby26, 10.07.2026)

Werden Sie jetzt Teil der StiftungsApéroCommmuity und sichern Sie sich Ihren Platz beim StiftungsApéro in Ihrer Stadt – oder schreiben Sie uns, welches Thema wir beim StiftungsApéro aufgreifen sollen oder welchen Experten Sie treffen wollen: wirsinddabei@stiftungsmarktplatzt.eu.

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Stiftungsinitiative Nürnberg
Deutsches Stiftungszentrum

Das war der StiftungsApéro am 29.01.2026 in Essen

(Fotos: Andrew Ivanov; Texte: Tobias Karow).

Die StiftungsApéro WinterTour 2026 machte wieder einmal Station im geschäftigen Essen, in den Räumen des Deutschen Stiftungszentrums. Das dortige Work Café bot wie immer den perfekten Rahmen.
(Foto: Andrew Ivanov)

Volker Malcharek aus dem Vermögensmanagement des Deutschen Stiftungszentrums und Kathrin Hartkopf (rechts im Bild) kamen mit einem früh eintreffenden Gast direkt ins Gespräch, es kam quasi direkt zum Talk ohne Warm-up.
(Foto: Andrew Ivanov)

Dr. Markus Heuel von den Deutschen Stiftungsanwälten war auch frühzeitig vor Ort, ihm oblag es, die Gäste des StiftungsApéros in Essen zur stiftungsrechtlichen Gemengelage auf den neusten Stand zu bringen.
(Foto: Andrew Ivanov)

Beim Stiftungsrecht hat sich nicht so viel getan zuletzt, so hob Dr. Markus Heuel nach der Begrüßung durch stiftungsmarktplatz-Gründer Tobias Karow an, zugleich merkte er an, dass sich beim Thema Ehrenamtspauschale etwas getan hat. Diese beträgt nun (ab dem Jahr 2026) 960 EUR, die Übungsleiterpauschale klettert auf 3.300 EUR (nach zuvor 3.000 EUR). Sehen so Anreize aus? Darüber wurde am Anschluss diskutiert.
(Foto: Andrew Ivanov)

In der Diskussion bezog Dr. Markus Heuel Position zu den Themen Zulegung und Zusammenlegung. Dass der Stiftungssektor davon mehr bräuchte, das machte der Stiftungsrechtsprofi deutlich, dass der Gesetzgeber aber auch hier zu wenig Mut bewies, auch das sprach er aus.
(Foto: Andrew Ivanov)

Für Dr. Markus Heuel ist es eine Abwägung einer jeden Stiftung, ob sie „ihre Geschäfte“ im Positiven wird fortführen können. Da nicht jede Stiftung hier zu einem positiven Ergebnis kommen dürfte, sind Zulegungen und Zusammenlegungen etwas, das einfacher, schneller und unbürokratischer ablaufen müsste. Für diese Klarheit erntete Markus Heuel lauten Applaus seitens der StiftungsApéro-Gäste.
(Foto: Andrew Ivanov)

Aus dem Impuls von Dr. Markus Heuel leiten wir ab: Wo der Mut fehlt, den Rahmen auf der Höhe der Zeit zu setzen, kann von Stiftungen nicht den Mut erwarten, im Inneren alles umzuschmeißen. Dennoch sind Dinge auf dem Weg gekommen qua Stiftungsrechtsreform, der Stiftungsstandort Deutschland wird von den Novellierungen profitieren.
(Foto: Andrew Ivanov)

Impuls Nummer 2 teilen sich Nathalie Varga und Dr. Nhiem Lu von der Stiftung Help and Hope aus Dortmund. Die Stiftung hat auf Gut Königsmühle ein Zentrum für Förderaktivitäten für Kinder und Jugendliche geschaffen, neustes Projekt ist das Jugendgästehaus, durch das der Förderradius noch einmal erweitert werden kann.
(Foto: Andrew Ivanov)

Dr. Nhiem Lu, Vorstand der Stiftung Help and Hope, machte deutlich, dass sich das Fundraising strukturell und instrumentell gerade verändert. Er brachte zum StiftungsApéro in Essen Insights mit, wie „seine“ Stiftung darauf reagiert, und wie sie digitale Werkzeuge nutzt, um neue Wege im Einwerben von Spenden zu gehen. Wir lernen: Neue Wege kennen ist das eine, sie zu gehen das andere.
(Foto: Andrew Ivanov)

Nathalie Varga und Dr. Nhiem Lu berichteten auch von den mobilen Spendenboxen, hatten eine als Anschauungsmaterial im Gepäck. Diese Spendenboxen liefern noch, aber sie liefern weniger, weshalb die digitalen „Kollegen“, bei denen via Handy oder EC-Karte en passant gespendet werden kann, ins Blickfeld rückten. Mit Erfolg.
(Foto: Andrew Ivanov)

Mit den Grundfesten des Management von Stiftungsvermögen befasste sich in ihrem Impuls Natalie Weng aus dem Vermögensmanagement des Deutschen Stiftungszentrums. Für sie ist klar, an welchen Stellschrauben Stiftungen drehen müssen, um 2026 zeitgemäß zu investieren: Die Anlagerichtlinie muss ermöglichen, breit zu streuen und sich auch neuen Anlageklassen öffnen zu können. Ist es sorgfältig nach neuer Lesart, von Haus aus zu vorsichtig (=konservativ) als Stiftung, als Langfristanleger anzulegen? Eine gute Frage.
(Foto: Andrew Ivanov)

David Höltgen von der Wilo-Foundation berichtete aus seinem Alltag, aus dem Alltag einer Stiftung, die sehr modern aufgestellt ist und sehr gezielt ihre Aktivitäten vorantreibt. Dass es sich stets um das Thema Wasser handelt, hat mit dem Kontext des Unternehmens Wilo zu tun, aber eben auch mit der Notwendigkeit, hier noch weit mehr tun zu müssen als bisher.
(Foto: Andrew Ivanov)

Dass die Wilo-Foundation auch das Thema Social Entrepreneurship weiter voranbringen möchte, das war besonders spannend zu hören. Speziell die Rolle, die die Stiftung dabei einnimmt, und über die David Höltgen sehr schön ausführte, warum dies gerade eine Stiftung so gut könne. Es ist die Rolle des Enablers, der Enablerin, wir fassen zusammen: Erkenntnisgewinn hoch!
(Foto: Andrew Ivanov)

Unter den Gästen war auch Carsten Schmitz, der für die Zeitpolster gGmbH zu Gast war beim StiftungsApéro in Essen. Im Gespräch erfuhren wir Details zum Modell und zu den weiteren Entwicklungsschritten – und luden Carsten Schmitz gleich für einen der nächsten StiftungsApéros zum Impuls ein.
(Foto: Andrew Ivanov)

Die Dortmund Connection beim StiftungsApéro in Essen (v.l.n.r.): David Höltgen (Wilo-Foundation), Dr. Nhiem Lu, Nathalie Varga (beide Stiftung Help and Hope), Olaf Krumnack (Bajazzo Stiftung). Es war uns eine Freude, Euch bei uns gehabt zu haben, wann machen wir wieder einen StiftungsApéro in Dortmund?
(Foto: Andrew Ivanov)

Gruppenfoto ist immer, hier ganz klassisch vor der Fototapete, wir sagen DANKE für die tollen Impulse, das offene Wort zu den Themen, die unsere Protagonisten gerade umtreiben – und antreiben. Freuen uns auf ein Wiedersehen an anderer Stelle.
(Foto: Andrew Ivanov)

Punkt 20 Uhr ist Schicht im Schacht, das ist eine goldene Regel beim StiftungsApéro. Also konnten Tobias Karow und Kathrin Hartkopf noch ein letztes Mal das Glöckchen läuten (DANKE liebe Julia Zähres vom Deutschen Stiftungszentrum, dass Du daran gedacht hattest), die StiftungsApéros in Nürnberg und Stuttgart sind die nächsten Stationen der StiftungsApéro WinterTour 2026.
(Foto: Andrew Ivanov)

Stiftungsapero

Der StiftungsApéro ist eine Veranstaltungsreihe von stiftungsmarktplatz.eu.

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